36. Ordentliche Vertreterversammlung

Als Bank stabil für unsere Kunden

Die 36. Ordentliche Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Seebachgrund eG fand in der Sporthalle Seebachgrund in Heßdorf statt. Um die Abstandsregelungen optimal sicherzustellen, wurde in diesem Jahr ein größerer Versammlungsort gewählt. Die Corona-Auflagen wurden bei dieser Versammlung stets gewährleistet und eingehalten

Der Versammlungsleiter Rudolf Groß eröffnete die Vertreterversammlung und begrüßte die Vertreter der Bank. Herr Groß ging auf die Einschränkungen, mit denen wir alle zurechtkommen müssen, aber auch das berufliche und wirtschaftliche Leben ein. Daher sei er froh, dass ein Weg gefunden wurde, das vergangene Geschäftsjahr abschließen zu können.

Danach präsentierte der Vorstandsvorsitzende Edmund Kainer in gewohnter, jedoch an diesem Abend irgendwie in anderer Weise, stolz die Geschäftszahlen für das Jahr 2019.

Für die Raiffeisenbank Seebachgrund eG war das Jahr 2019 ein Wachstumsjahr. Die Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Bilanzsummenwachstum von 7,8 % auf 320.342 TEUR erreicht. Erstmals in ihrer Geschichte weist die Bank eine Bilanzsumme deutlich über 300 Mio EURO aus. Geprägt war dieses starke Wachstum vom deutlichen Einlagenzufluss in Höhe von 25.476 TEUR (+11,2 %) auf 252.248 TEUR. Die ausgeliehenen Kredite erhöhten sich um 3.925 TEUR (+ 1,7 %) auf 234.534 TEUR. Die Bank betreute 2019 ein Kundenvolumen von 810 Mio EUR - eine beeindruckende Zahl für eine regionale Bank!

Durch eine konsequente Kostendisziplin konnten die Verwaltungsaufwendungen zurückgefahren werden. Die Entwicklung der Ertragslage hat die Prognose übertroffen. Dass die Mitgliedervertreter mit diesen Erfolgszahlen zufrieden waren, machten sie mit ihrem Abstimmungsverhalten deutlich.

Anspruchsvolle Rahmenbedingungen, wie neue regulatorische Anforderungen, Digitalisierung von internen Prozessen, verändertes Kundenverhalten, die Mitarbeiter beim Wandel begleiten, sind zentrale Herausforderungen, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Er betonte gleichzeitig, dass sich die Betriebsabläufe der Bank durch Stabilität auszeichnen. Man blicke mutig und zuversichtlich in die Zukunft. Seine Kernaussage lautete: „Am Ende sind wir sehr stabil als Bank für unsere Kunden geblieben“.

Die Tagesordnungspunkte zur Feststellung des Jahresabschlusses und Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat übernahm Vorstand Horst Amon im Anschluss.

Die Gewinnverwendung fand per Akklamation volle Zustimmung. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ebenfalls einstimmig entlastet. Der turnusgemäß ausscheidende Aufsichtsrat Stefan Engelhardt stellte sich der Wiederwahl und wurde in seinem Amt einstimmig bestätigt. Er nahm die Wahl an.

Die Versammlung folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, in diesem Jahr keine Dividende auszuschütten und die dafür vorgesehenen Mittel auf das nächste Jahr vorzutragen. Im Zuge der Vertreterversammlung 2021 wird dann über die Verwendung des Gewinnvortrages entschieden.

Grund hierfür ist das gegenüber allen Banken ausgesprochene Dividendenauszahlungsgebot der BaFin.

Ergänzend teilt die Bank mit, dass die für 2020 angedachte Fusion mit der Raiffeisenbank Knoblauchsland eG nicht zustande kommen wird.

Der Grund hierfür ist die Generalversammlung der Raiffeisenbank Knoblauchsland eG, die mit einem Votum von 68,4 % nicht die erforderliche Mehrheit von 75 % für eine Fusion erzielt hat.

 

Text: Doris Lochner