Weichen für die Fusion sind gestellt

Verhandlungen stets auf Augenhöhe

Die Fusion der Raiffeisenbank Seebachgrund eG und der Raiffeisenbank Knoblauchsland eG nimmt Fahrt auf.

Die Vorstände beider Banken, Edmund Kainer und Horst Amon, Bernhard Popp und Wolfgang Dolles, haben im Beisein der Aufsichtsratsvorsitzenden beider Banken, Rudolf Groß und Rudolf Dworschak, am 19. Mai 2020 den Verschmelzungsvertrag unterzeichnet. Dadurch wurde ein weiterer Meilenstein zur neuen „Raiffeisenbank Knoblauchsland-Seebachgrund eG“ gelegt.

Die Fusion kann nur erfolgen, wenn die Generalversammlung der Raiffeisenbank Knoblauchsland eG und die Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Seebachgrund eG hierzu ihre Zustimmung erteilen. Somit liegt diese Entscheidung in der Hand der Vertreter und Mitglieder der Banken.

Im Januar/Februar 2020 hat die Raiffeisenbank Seebachgrund eG durch Ortsversammlungen ihre Vertreter über den Fusionsplan informiert. Die Raiffeisenbank Knoblauchsland eG hat ihre Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, damit diese sich vor der General-versammlung, die am 23.07.2020 stattfinden wird, nähere Details zur Fusion erläutern lassen können.

Die Corona-Pandemie erfordert bei der Durchführung des Fusionsvorhabens ihren Tribut.  Die Corona-Auflagen müssen bei Verhandlungen und Versammlungen stets eingehalten werden und gewährleistet sein.

Gemäß der Satzung entscheiden die Vertreter und Mitglieder der Banken mit einer Mehrheit von Dreiviertel der gültig abgegebenen Stimmen über die Verschmelzung. Nach positivem Votum bei beiden Banken soll am 26. September 2020 die technische Fusion durchgeführt werden. Die Fusion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2020.

Die beiden Kompetenzzentren in Heßdorf und Nürnberg-Buch bleiben bestehen und gewähr-leisten die Kundennähe vor Ort. Der juristische Sitz ist Heßdorf.

In den Vorstand der fusionierten Bank werden drei aktuell amtierende Vorstandsmitglieder einziehen:

Horst Amon, Vorstandsvorsitzender
Bernhard Popp, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Wolfgang Dolles, Vorstandsmitglied

Mit der Fusion soll die Fähigkeit für Investitionen in die Kommunikation und die Interaktion mit den Kunden gestärkt werden – persönlich und digital. Man könne noch stärker wachsen, Prozesse effizienter gestalten, dadurch Synergien heben und zukunftssichernde Innovationen vorantreiben, erklärte der künftige Vorstandsvorsitzende Horst Amon.

Die bisherigen Fusionsverhandlungen verliefen in einer sehr positiven Atmosphäre und waren von Beginn an lösungsorientiert und auf Augenhöhe, betonen die Verwaltungsgremien beider Banken.

24.06.2020 / Ersteller: Doris Lochner